
Die neue Kapelle steht in Philippsreut. Sie sieht genau so aus wie die alte Kapelle.
Die alte Kapelle ist etwa 10 Kilometer weit weg. Sie liegt hinter der Grenze in Tschechien.
Der Bau hat 3 Jahre gedauert. Emil Weber ist 2 Mal zur alten Kapelle gefahren. So konnte er alles genau nachbauen.
Emil Weber hat viel Hilfe bekommen. Vom Architekt Gerhard Edelmann. Vom Bürger-Meister Otto Damasko. Von den Arbeitern der Gemeinde. Und von vielen Menschen, die Geld gegeben haben.
Das sehen Sie in der Kapelle
- Der Altar
- Emil Weber hat den Altar gebaut. Er sieht aus wie der alte Altar. Karl Benesch hat die Figuren geschnitzt. Adolf Kalischko hat gemalt. Franz Lang hat gedrechselt.
- Der Altar-Stein
- Der Stein kommt aus einer alten Kirche. Die Kirche stand in Kuschwarda. Sie wurde 1964 zerstört.
- Das Kreuz
- Das Kreuz hängt über dem Bogen. Ein Bild-Hauer aus Süd-Tirol hat es gemacht.
- Das Gitter aus Eisen
- Das Gitter steht vor dem Altar. Erhard Uhlmann aus Philippsreut hat es geschmiedet.
- Der Kreuz-Weg
- Die Bilder in der Kapelle sind von 1914. Sie kommen aus dem Böhmer-Wald. Frau Mertl hat sie geschenkt.
- Die kleine Glocke
- Die Glocke hängt im Turm. Frau Maria Schreiber hat sie geschenkt. Die Firma Perner in Passau hat sie gegossen.
Der Gedenk-Stein vor der Kapelle

Vor der Kapelle steht ein großer Stein. Er ist aus Granit. Der Stein lag lange in einem Wald.
Der Bürger-Meister Otto Damasko hat den Stein geholt. Das war schwer. Der Stein ist sehr schwer.
Ein Künstler hat den Stein bearbeitet. Er hieß Manfred Werner. Er kam aus Waldkirchen.
Was steht auf dem Stein?
Auf einer Seite stehen die Namen von Dörfern. Diese Dörfer lagen am Tusset-Berg. Die Menschen von dort sind früher zur Kapelle gepilgert.
Auf der anderen Seite sind 2 Wappen. Ein Wappen ist von Philippsreut. Das andere ist von Obermoldau. Ein Band verbindet die Wappen.
Bei jedem Dorf-Namen ist ein Stück Glas. Das Glas ist ein Zeichen. Es bedeutet: Unsere Liebe zur Heimat ist rein.
